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Herzgesundheit im Februar-Herzmonat: Wie 24-Stunden-Pflege die Seniorenbetreuung unterstützt

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Der Februar steht nicht ohne Grund im Zeichen der Herzgesundheit. In diesem Monat sensibilisieren Kampagnen und Aufklärungsinitiativen bundesweit für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Gerade für ältere Menschen ist ein gutes Verständnis der eigenen Herzgesundheit essentiell. Doch wie lässt sich eine konsequente Betreuung und Überwachung im Alltag praktisch umsetzen? Die 24-Stunden-Pflege durch erfahrene Betreuungskräfte bietet hier eine Lösung, die weit über klassische Pflegeleistungen hinausgeht und Senioren ermöglicht, in ihrem vertrauten Zuhause zu bleiben, während ihre Gesundheit kontinuierlich im Blick bleibt.

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Warum der Februar der Herzmonat ist und was das für Senioren bedeutet

Der Februar ist international als Herzmonat bekannt – eine Zeit, in der Ärzte, Gesundheitsorganisationen und Medienvertreter verstärkt auf die Bedeutung der Herzgesundheit aufmerksam machen. Dies ist kein Zufall. Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall zählen zu den Haupttodesursachen in Deutschland. Bei älteren Menschen verschärft sich die Situation oft deutlich: Mit zunehmendem Alter sinkt die Elastizität der Blutgefäße, der Blutdruck steigt, und das Risiko für Rhythmusstörungen nimmt zu.

Die gute Nachricht: Viele dieser Erkrankungen lassen sich durch frühzeitige Erkennung, Prävention und konsequente alltägliche Maßnahmen deutlich verringern oder zumindest in ihrer Progression verlangsamen. Das bedeutet konkret:

  • Regelmäßige Blutdruckkontrolle und Dokumentation der Werte
  • Überwachung der Medikamenteneinnahme und deren Einhaltung
  • Bewegung und leichte körperliche Aktivität im Alltag
  • Herzgesunde Ernährung mit reduziertem Salz- und Fettgehalt
  • Stressabbau und emotionales Wohlbefinden
  • Früherkennung von Warnsignalen wie Atemnot oder Brustschmerzen

Für viele Senioren ist es jedoch schwierig, diese Punkte allein im Alltag umzusetzen – besonders dann, wenn sie unter Einschränkungen der Mobilität leiden oder bereits mehrere Erkrankungen haben, die ihre Aufmerksamkeit beanspruchen.

Die Rolle der 24-Stunden-Pflege bei der Herzgesundheit im Alter

Kontinuierliche Beobachtung und frühes Erkennen von Warnsignalen

Eine der größten Stärken der 24-Stunden-Pflege liegt in der kontinuierlichen Anwesenheit. Eine erfahrene Betreuungskraft ist rund um die Uhr präsent und kann dadurch subtile Veränderungen im Befinden des Seniors bemerken, die ein Angehöriger, der nur ab und zu vorbeischaut, leicht übersehen könnte. Das betrifft vor allem:

  • Ungewöhnliche Müdigkeit oder Antriebslosigkeit
  • Schwellungen in Beinen oder Füßen (Ödeme), die auf Herzprobleme hindeuten
  • Atemlosigkeit bei alltäglichen Tätigkeiten
  • Schwindel oder Kopfschmerzen
  • Unregelmäßiger Puls oder merkwürdige Herzrhythmen

Professionelle Pflegekräfte, wie sie PflegeSchätzle vermittelt, sind geschult darin, diese Symptome richtig einzuordnen und zeitnah ärztliche Hilfe zu holen. Diese frühzeitige Intervention kann im schlimmsten Fall lebensrettend sein.

Medikamentenverwaltung und Therapietreue

Herzpatienten müssen oft mehrere Medikamente täglich nehmen – Blutdrucksenker, Blutverdünner, Cholesterinsenker und weitere spezialisierte Präparate. Eine klassische Herausforderung im Alter ist die sogenannte Non-Compliance, also das unregelmäßige oder vergessene Einnehmen von Medikamenten. Die Gründe sind vielfältig: Verwirrtheit, Gedächtnisprobleme, zu komplizierte Einnahmepläne oder schlicht die Unmöglichkeit, die Medikamente selbst zu organisieren.

Eine 24-Stunden-Pflegekraft übernimmt diese Verantwortung vollständig. Sie organisiert die Medikamente, bereitet diese vor, erinnert den Senior und kontrolliert die Einnahme. Dies erhöht die Therapietreue erheblich und damit die Wirksamkeit der Behandlung. Besonders wichtig ist dies bei Antikoagulanzien (Blutverdünnern), wo eine zuverlässige Einnahme überlebenswichtig ist.

Siehe auch  Februar-Förderungen effizient nutzen: Pflegegeld ab Pflegegrad 2,

Herzgesunde Ernährung im Alltag

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Herzgesundheit. Ein hoher Natrium- (Salz-) Verbrauch führt zu Bluthochdruck, zu viel gesättigte Fette beeinflussen den Cholesterinspiegel negativ. Eine herzgesunde Ernährung ist dagegen reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren, Obst und Gemüse.

Bei der 24-Stunden-Pflege durch PflegeSchätzle ist die Zubereitung individueller Mahlzeiten ein zentraler Bestandteil. Die Pflegekräfte können:

  • Ärztliche Ernährungsempfehlungen konsequent umsetzen
  • Salzarm und schmackhaft kochen – was oft ein großer Kompromiss ist
  • Auf Vorlieben des Seniors eingehen und die Compliance erhöhen
  • Regelmäßige, kleinere Mahlzeiten zubereiten, statt großer, belastender Portionen
  • Die Flüssigkeitszufuhr überwachen, die gerade bei Herzinsuffizienz wichtig ist

Eine ausgebildete Betreuungskraft versteht, dass Essen nicht nur Nahrungsaufnahme ist, sondern auch Genuss und Normalität im Alltag bietet. Dies trägt nicht nur zur körperlichen Gesundheit bei, sondern auch zum emotionalen Wohlbefinden – was wiederum herzschützend wirkt.

Bewegung und körperliche Aktivität anpassen

Ein aktiver Lebensstil ist für die Herzgesundheit essentiell. Doch viele ältere Menschen trauen sich aus Angst vor Überlastung nicht, sich genug zu bewegen. Eine Pflegekraft kann hier die richtige Balance finden: Sie unterstützt bei der sicheren Mobilität, begleitet zu Spaziergängen, ermutigert zu leichtem Training und beugt gleichzeitig Stürze oder Überanstrengung vor.

Dies ist besonders wichtig nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation, wo die Rehabilitation schrittweise erfolgen muss. Die tägliche Anwesenheit einer vertrauten Betreuungskraft vermittelt dem Senior Sicherheit, sich trotz seiner Erkrankung zu bewegen.

Psychische Gesundheit und Stressabbau – ein oft unterschätzter Herzfaktor

Chronischer Stress und Einsamkeit sind Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in der öffentlichen Debatte oft weniger Beachtung finden als Cholesterin oder Blutdruck. Doch die wissenschaftliche Evidenz ist klar: Soziale Isolation und depressive Verstimmungen erhöhen das Herzinfarktrisiko erheblich.

Ältere Menschen, die allein leben oder deren Familie weit entfernt ist, sind hier besonders gefährdet. Eine 24-Stunden-Pflegekraft bietet mehr als nur physische Unterstützung – sie ist ein konstanter sozialer Kontakt. Sie führt Gespräche, nimmt an alltäglichen Aktivitäten teil, hört zu und schafft so ein Gefühl von Verbundenheit. Dies reduziert nachweislich Stress und fördert das emotionale Wohlbefinden, was sich direkt auf die Herzgesundheit auswirkt.

Praktische Beispiele: Wie 24-Stunden-Pflege Herzgesundheit im Alltag konkret unterstützt

Fall 1: Der Senior nach Herzinfarkt

Herr K., 78 Jahre alt, hatte vor drei Monaten einen Herzinfarkt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus verschrieb ihm der Arzt eine komplexe Medikamentenkombination und eine Rehabilitationsprogramm mit strukturierter täglicher Bewegung. Seine Tochter arbeitet Vollzeit und konnte die Betreuung nicht selbst übernehmen.

Durch die 24-Stunden-Pflege bei PflegeSchätzle erhielt Herr K. eine Pflegekraft, die:

  • Täglich seine Blutdruckwerte kontrollierte und dokumentierte
  • Die fünf verschiedenen Herzmedikamente zuverlässig zu den richtigen Zeiten verabreichte
  • Ihn täglich zu einem Spaziergang begleitete – zunächst 10 Minuten, dann stetig gesteigert
  • Salzarm und herzgesund kochte, ohne dass er auf Geschmack verzichten musste
  • Warnsignale wie ungewöhnliche Brustschmerzen sofort erkannte und den Notarzt rief
  • Ihm emotional Halt gab und seine Angst vor einem weiteren Infarkt reduzierte

Nach sechs Monaten zeigte Herr K. deutliche Verbesserungen: sein Blutdruck war stabiler, er war mobiler, und sein Arzt konnte sogar eine leichte

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